Über Walking Dead Und Game of Thrones (Teil 1/2)

Achtung, ich beziehe mich hiermit auf die aktuellen Staffeln von 2016 und somit ist eine ganz klare Spoilergefahr ausgesprochen!
Ich habe Beide Serien mittlerweile geschaut und will einfach mal meinen Senf loswerden, teilweise auch Vergleiche ziehen – Das hat nix mit journalistischer Kritik zu tun.. es spiegelt jediglich meine Meinung als Zuschauer. Beginnen wir im ersten Teil mit „The Walking Dead“

The Walking Dead
Sorry Leute, aber für mich ist diese Serie auf einem sinkendem Schiff, weil sich die Macher einfach nichts trauen und das schon seit Staffel 3.
Ich kann es echt nimmer sehen. Die Gruppe rennt von A nach B. B erscheint sicher. Wir bleiben dort bis C uns ärgert. Rennen wir nun zu C oder lieber zu D? Dort erwarten uns dann bestenfalls Überraschungen von C – oder neue Erkentnisse von E.

The Walking Dead wurde zu einem reinem Katz- und Mauspiel. Das liegt daran, dass es keine vernünftige Metastory gibt. Über 5,6 Staffeln hinweg ist es einfach nicht mehr spannend den Protagonisten beim Überleben zu beobachten. Ganz gleich wie sehr man sie ins Herz geschlossen hat! Ok, es wäre theoretisch spannend, wenn die Gruppe ein Ziel vor Augen hätte, was dieser Serie schlichtweg fehlt.
Von einem Fluchtpunkt zum Anderen stürzen.. eine feindliche Gruppe überwältigen oder mit ihr kooperieren. Bla….

So spannend ist dies auf Dauer nicht. Und das ist schade, denn die Serie hatte von Anfang an spannende Meta-Ansätze. Da wäre beispielsweise die Forschungsstation in Staffel 1. Eine Hoffnung auf Heilung oder Rettung ist grundsätzlich ein Antrieb, den sowohl die Protagonisten, als auch die Zuschauer feiern würden.
Okay, die große Ernüchterung der Chancenlosigkeit kam schnell, doch zu Staffel 1/2-Zeiten auch noch verschmerzbar.

Doch wie sehr habe ich mich anfangs über den Charakter Eugene Porter gefreut.
Dieser halbe Nerd ist die Rettung der Menschheit! Wir müssen ihn nach Washington bringen, um ein Gegen-, oder gar Heilmittel zu entwickeln. WOW!
DAS war der Pfad, den TWD hätte gehen sollen. Eine Meta, ein Ziel.
Doch vermutlich musste sich die Serie der Comicvorlage verpflichten und schnell kam heraus, dass die Rettung der Menschheit ein großer Schwindel war. Und erneut rannte die Gruppe von D nach E, oder besser gesagt nach Z, denn dieses Trauerspiel konnte nur wieder ein typischer Staffel-Cliffhanger verstärken.

Und soll ich euch was sagen? – So lieb wie ich so manche Charaktere habe, es ist mir SCHEISS-egal, welcher Charakter nun gestorben ist! ;D
Mal ganz davon abgesehen, dass es wahrhaftig ein dämlich-inzsenierter Staffelschluss war, und damit will ich den neuen Antagonisten Negan nicht verurteilen, denn dieser scheint echt ne fiese Sau zu sein, der dem Governor das Wasser reichen könnte…
..doch so absichtlich ein Rätselraten für die Zuschauer zu veranlassen ist einfach nur nervtötend.
Ich habe mich auch nie wirklich daran beteiligen wollen. Klar, im Grunde könnte es jeder Gefangene sein. Und wenn ich mich entscheiden müsste, so würde ich auf Abraham tippen, weil er sich mehr oder weniger als einziger ‚verabschiedet‘ hat in der Woche zuvor.

Aber irgendwie hoffe ich ja mal auf etwas mehr… Eier, seitens der Produzenten. Was der Serie unglaublich gut tun würde wäre ein Tod für Rick Grimes. Um Gottes Willen, ich hab nix gegen ihn, aber man stelle sich nur mal seinen Charaktertot vor. Die gesamte Gruppe müsste sich neu finden.
Apropos: Ihr erwartet hoffentlich nicht in Staffel 7 Folge 1 den Verlust zu erfahren… zumindest nicht in den ersten 40 Minuten. Ich wette auf einen kleinen Zeitsprung, in dem man sieht, wie die Gruppe Negan’s Fraktion ‚dient‘ – Doch wer wirklich sterben musste, bleibt bis dahin sicher ein Geheimnis.
Sollte es aber wirklich Rick treffen, so müsste sich die Gruppe einen neuen Anführer aussuchen. Wer mag das sein? – Einzelgänger Daryl, so cool wie er auch ist, könnte keine Gruppe anführen. Ein neuer Anführer würde soviel neuen Elan in die Gruppe bringen und wer weiß.. vielleicht endlich mal eine spannende Metastory.
Denn es interessiert mich NULL, wie die Gruppe von Negan flieht und sich in den nächsten Albtraum stürzt…

Da muss nun endlich mal was passieren. Ich bleibe der Serie mißmutig weiterhin treu und hoffe auf einen baldigen, spannenden Metaplot.
Und wenn ihr meint ich wäre zu kritisch, dann wartet mal den zweiten Teil über Game of Thrones ab ^.^

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3 Antworten to “Über Walking Dead Und Game of Thrones (Teil 1/2)”

  1. GonGon84 Says:

    Da hast du absolut recht, die Serie dreht sich nur im Kreis. Ich bin aber generell kein Fan davon wenn Hauptfiguren sterben. Bei Bones hat schon der Tot einer sehr sympatischen Nebenfigur, die Serie für mich kaputt gemacht.
    Aber das war auch ein sehr unnötiger Tod.

    In Scrubs sind dagegen auch mal sympathische Figuren gestorben aber das war immer so gefühlvoll verpackt das man das Gefühl hat mehr über die anderen Charaktere zu erfahren die versuchen mit der trauer klar zu kommen.

    • Leider ist das oft der Fall, die erste Staffel ist der Hammer die zweite vielleicht auch noch, und der Rest ist einfach nur ein wiederholender Anhängsel.

      GonGon84 Bei Bones, meinst du den Lence Sweets?

      • GonGon84 Says:

        Ne, schon davor ist ein Assistent ermordet worden weil et an booth Handy ging. Das war absolut überflüssig. Von Sweets Tod habe ich gehört aber habs noch nicht gesehen. Ich schau mir die letzten staffeln einfach mal an.

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