Janus – Überleben
Wir stehen stumm am Strand,
das Meer stürmt unentwegt heran.
Es gräbt sich in den Sand,
es spült den Boden fort.
Du willst etwas gestehn, doch der Wind frisst jedes Wort, dass du sagst!
Ein Strom, der sich alles einverleibt,
taumeln, stürzen, in der Leere schweben
Du sagst das ist alles was bleibt.
Du sagst, das ist was es heisst, zu überleben.
Die Straße windet sich,
genauso sehr wie du.
Ihr wollt beide nicht ans Ziel,
doch wir steuern darauf zu.
Die Bäume heben ihre Äste, sie rufen: Geh nicht zurück… Bitte bleib!
Eine zitternde Hand, ein schwankender Schritt,
Das Dröhnen im Kopf reisst alles mit
Ein Loch in der Brust
Ein Würgen im Hals,
bleiernes Schweigen bestenfalls.
Ein Strom, der sich alles einverleibt,
taumeln, stürzen, in der Leere schweben
Du sagst das ist alles was bleibt.
Du sagst, das ist was es heisst, zu überleben.
Ich stell den Motor ab…
du sammelst deinen Mut.
Sie treten vor ihr Haus
und breiten die Arme aus.
Als wäre nie etwas geschehn,
und ihre Blicke sagen: Schweig…
Bitte zeig… dass du uns liebst…
dass du uns vergibst…. (NEIN!)
Eine zitternde Hand, ein schwankender Schritt,
Das Dröhnen im Kopf reisst alles mit
Ein Loch in der Brust
Ein Würgen im Hals,
bleiernes Schweigen bestenfalls
Ein Strom, der sich alles einverleibt,
taumeln, stürzen, in der Leere schweben
Du sagst das ist alles was bleibt.
Du sagst, das ist was es heisst, zu überleben!
Du redest dir ein,
es wäre Zeit zu verzeihn,
doch etwas in dir will schrein
und sich vom Schmutz befrein.
Steck nicht ein, steh auf, und lauf, schau nach vorn.
Dein Zorn wird sich erheben…
Du wirst überleben!
Zusammen mit dir… bis ans Ende der Welt…
(Überleben..!)
Zusammen mit dir… bis ans Ende der Welt…
(Zusammen mit dir bis ans Ende der Welt!)
…Bis ans Ende der Welt…!
Zusammen mit dir… um zu überleben.
